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Der erste Tag vom Rest meines Lebens

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  • Der erste Tag vom Rest meines Lebens

    "Der erste Tag vom Rest meines Lebens" ist aus Sicht des 77-jährigen Cesare ist von einer Klugheit geschrieben, die man eher dem Protagonisten kurz vor dem 80. Lebensjahr zutraut als einem Mann "in den besten Jahren".
    Es geht hier um das männliches Sein: Lorenzo Marone nimmt uns mit in die Geschichte eines alten Mannes und lässt den Leser an dessen Leben teilhaben. Er erfährt hier etwas über die Beziehung dieses alten Witwers zu einer älteren Prostituierten und etwas über seine Beziehung zu seinen beiden Kindern, das leider nicht gerade das „normalste“ ist. Man nimmt teil an einer unerfreulich ausgehenden Geschichte über einen Frauen-schlagenden-Mann, und man erfährt ganz viel über diesen alten Mann, da dieser Mann andauernd über sein Leben reflektiert.
    Mit Witz und Lebensfreude schafft es der Autor, das Zittern der Hand zu beschreiben, dass einen Lebenserfahrenden befällt, nicht weil er alt geworden ist, sondern weil er ausspricht, was ihn berührt. Ist es doch eine Beschreibung der Einsamkeit und der restlichen zum Teil verkorksten Kontakte zu Freunden und Familienmitgliedern.
    Dieser Roman verzaubert und berührt, ist eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe, Freundschaft und dass es nie zu spät ist, sich zu ändern.

    (109674.)

    Lorenzo Marone:
    Der erste Tag vom Rest meines Lebens
    Serie Piper # 31019, 287 Seiten
    2016: Piper Verlag
    ISBN: 9783492310192
    10,00 €
    (gebundener Ladenpreis)

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