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Peehs Liebe

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  • Peehs Liebe

    Rosarius Delamot weiß nicht, wer sein leiblicher Vater ist, vielleicht ein Archäologe, der das Straßennetz des antiken Römischen Reiches kartographiert hat und in Nordafrika verschollen blieb. Rosarius hat nur seine Mutter Kathy, er ist in seiner Jugend kleinwüchsig und spricht die ersten dreiundzwanzig Jahre seines Lebens kein Wort. Aber er sieht die Dinge anders als gewöhnliche Menschen, sein Gehirn scheint ein unendlicher Speicher von kleinsten Wahrnehmungen und Erinnerungen zu sein. Als Kind hat er sich in Petra verliebt, die er nur "Peeh" nennen kann. Später, als normalgroßer Erwachsener, der Sprechen gelernt hat, wird eine Liebesgeschichte daraus. In seinen Träumen und in der Wirklichkeit lebt Rosarius sein eigenes Leben, in dem er die ganze Welt bereist und die Eifel, in der er mit Vincentini ein elektrisches Akupunkturgerät verkauft, das gegen jede Krankheit helfen soll. Als alter Mann im Heim wird er von Annie liebevoll gepflegt, ihm ist, als wäre seine Peeh endlich wieder da, als würde er ihr jetzt im Alter die abenteuerliche Geschichte seines Lebens erzählen, eine Geschichte über die Liebe, das Altern und das Vergessen.
    Nach dem wenig beachteten Roman „Der Steinesammler“ von 1999 und seinem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Überm Rauschen“ (2009) Scheuer einen neuen Roman vor. Dieser Roman ist auf vier Erzähl- und Zeitebenen angesiedelt ist. Er wird so mit seiner faszinierende Sprache von der ersten Seite an zur Poesie in die Seele des Lesers.

    (105572.)

    Norbert Scheuer:
    Peehs Liebe
    gebunden, 222 Seiten
    2012: Verlag C.H. Beck
    ISBN: 9783406639494
    17,95 €
    (gebundener Ladenpreis)

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