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Die Formel der Macht

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  • Die Formel der Macht

    Das Buch zeichnet darüber hinaus eine fast schon kuriose Naivität aus. Die Formel, um die sich in diesem Buch alles dreht, lautet, dass Macht das Produkt von Ressourcen und Beziehungen ist. Aber, so schreiben die Autoren, das reicht nun nicht mehr: "Der Schlüssel zur Macht der Zukunft heißt Resilienz: Mächtig ist, wer das Vermögen hat, auch auf Unvorhergesehenes machtvoll reagieren zu können." (Klappentext).
    Was soll denn daran außer diesem aus einer anderen Disziplin übernommenen Begriff wirklich neu sein? Machtergreifung und Machterhalt haben schon immer genau so und nicht anders funktioniert. Vermutlich haben die Mächtigen dieser Welt auch nie theoretisierende Bücher über Formeln der Macht gelesen, die von Leuten geschrieben wurden, die nie wirklich Macht und deshalb auch keine Erfahrungen mit ihr besaßen. Menschliches Verhalten ändert sich in der Gesamtheit, wenn überhaupt, nur sehr langsam. Ob nun im alten Rom oder im alten China - alles, was in diesem Buch steht, hatte schon damals Gültigkeit. Die Autoren befassen sich intensiv mit Netzwerken und lassen den Leser wissen, dass starke Netzwerke über einen starken Kern an geteilten Wahrnehmungen, Interessen und Perspektiven verfügen. Man sei sich einig darüber, wie die Welt sei und noch mehr einig darüber, wie die Welt sein sollte.

    (104196.)

    Harald Katzmair / Harald Mahrer:
    Die Formel der Macht
    gebunden mit SU, 179 Seiten
    2011: Ecowin Verlag
    ISBN: 9783711000033
    21,90 €
    (gebundener Ladenpreis)

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